"Wer bin ich, und wenn ja wieviele?"

(Richard David Precht)

Biographische Notizen

 

Peter Wayand wird am 2. April 1972 in Bendorf am Rhein geboren.

 

Nach dem Abitur (1992) absolviert er, statt eines Musik-, Gesangs- und Dirigatsstudium bei Dan-Olof Stenlund in Stockholm, eine Ausbildung zum Industriekaufmann (1992-1994).



Anschließend ruft er ein sinfonisches Ensemble ins Leben, welches zwischen 1994 und 1996 von vier auf dreißig Aktive anwächst, und mit dem er diverse Weihnachtskonzerte gestaltet.

 

Dem Zivildienst (1994-1995) schließt sich ein Studium der Fächer Germanistik (u.a. bei Helmut Schmiedt), katholische Theologie (u.a. bei Klaus Weber und Helmut Müller) und Geschichte für das Lehramt an Realschulen an der Universität Koblenz-Landau an (1995-1999).

 

In seiner ersten Staatsarbeit (1998) (unter Punkt 81), die von Klaus Weber und Helmut Schmiedt betreut wird, widmet er sich der Theologie des Karl-May-Romans "Old Surehand".

 

Während des Referendariats (1999-2002) lernt er Konzert- und Opernsängerin Anna Dvořák-Krempel kennen, eine Urenkelin des Tschechischen Nationalkomponisten Antonín Dvořák (1841-1904) und Schülerin des bulgarischen Tenors Christo Bajew (1922-1983), der in Koblenz lange Jahre eine Opernschule leitet. Bei ihr erhält er den ersten Gesangs- und Bühnenunterricht (1999-2000). Sie empfielt ihn an die Musikhochschule Köln, wo er bei Willi Gesell eine Ausbildung als Konzert- und Opernsänger absolviert (2000-2008).

 

Am Ende des Referendariats steht eine Arbeit und ein Theaterabend über William Shakespeares (1564-1616) "Romeo und Julia" (2002).

 

In der zweiten Hälfte der 1990ziger Jahre schreibt er Konzert- und Theaterkritiken für die Westerwälder Zeitung, ein Tochterblatt der Rheinzeitung. Er kommt mit vielen bedeutenden Künstlern (u.a. Günter Wewel und Guido Baehr) in Kontakt, für die er die Pressetexte schreibt.

 

Im Jahr 2000 veröffentlicht er zum ersten Mal fünfzehn Gedichte im Rahmen der Lyrik-Anthologie "Junge Lyrik" im Martin-Werhand-Verlag in Melsbach bei Neuwied.

 

2005 wird er als Beamter in den Landesdienst Rheinland-Pfalz auf Lebenszeit berufen.

 

2006 folgt dann die zweite Lyrik-Veröffentlichung im Rahmen der Anthologie "Die Jahreszeiten der Liebe" mit zehn Gedichten im selben Verlag.

 

In Zusammenarbeit mit seinem ehemaligen Lehrer Rajko Radišić (*1941) und der Kroatischen Kulturgesellschaft Koblenz e.V. schließen sich in den Jahren 2000 bis 2009 einige gemeinsame Projekte an, in denen er sich kulturell bedeutenden Persönlichkeiten nähert:

Aus diesen Abenden entsteht das Konzept des 'Lied- und Theaterabends', dem die Absicht innewohnt, klassische Stoffe, Dichter und Musiker wieder von ihrem ehernen Sockel herunter und vor allem für junge Menschen erreichbar und erfahrbar zu machen.

 

Von 2004 bis 2007 arbeitet er mit einer Schultheater-AG, die ebenfalls bedeutende Projekte auf die Beine stellen:

2007 kommt er an die Ernst-Barlach-Realschule plus in Höhr-Grenzhausen, wo er bis die Fächer Deutsch, kath. Religion, Ethik und Musik unterrichtet.

 

Anfang 2011 gründet er mit ehemaligen Schülerinnen und Schülern und weiteren Mitstreitern, die bereits bei früheren Projekten mit ihm zusammengearbeitet haben, das Projekttheater Westerwald e.V., welches allerdings nur bis zum März 2013 besteht und dann aufgelöst wird. Ihm Rahmen dieses gemeinnützigen Vereins werden vor allem zwei große Projekte realisiert:

  • 2011 - Codename Blaue Blume (Theaterstück als Auftragsarbeit für die BUGA Koblenz 2011)
  • 2012 - Sünde (Theaterstück; für die dritte Aufführung am 20. Oktober 2012 erhält er die Förderung im Rahmen des Bundesprogramms "KOMPETENZ STÄRKEN - TOLERANZ FÖRDERN" des Bundesfamilienministeriums)

Im Oktober 2012 wird er ins Literatur-Lexikon Rheinland-Pfalz aufgenommen.

 

Von 2008 bis 2014 absolviert er das Qualifikationsstudium zur Promotion (cand. Dr. phil.) in den Fächern Germanistik: Literaturwissenschaft (Promotionsfach) und Katholische Theologie: Systematische Theologie (2. Hauptfach) an der Universität Koblenz-Landau Abtlg. Koblenz bei Helmut Schmiedt, Helmut Müller, Peter Hoffmann, u. a.

 

In den Jahren 2015 und 2016 erarbeitet er mit einer Schülergruppe im Rahmen der Projektwochen zwei beachtete Kurzfilmprojekte.

  • 2015 - Extrem (Kurzspielfilm zur Drogenprävention)
  • 2016 - Extrem (Kurzspielfilm zur Drogenprävention - Directors Cut -)
  • 2016 - Fremd. Ein Flüchtlingsschicksal in Deutschland (Kurzspielfilm/Projektfilm zur Flüchtlingsproblematik, ausgezeichnet mit dem 2. Preis in der Kategorie "Social Media & Film" der Jungen Akademie der Barmherzigkeit, Vallendar)

 

Ab Herbst 2016 werden seine Hörspieldrehbücher von PUZZLECAT ENTERTAINMENT umgesetzt:

  • 2016 - Sherlock Holmes & Dr. Watson: Die Tochter. Ein Sherlock-Holmes-Intermezzo aus den unveröffentlichten Fallnotizen des Dr. John H. Watson (Hörspiel nach der gleichnamigen Erzählung von Peter Wayand)
  • 2017 - Die Sherlock-Holmes-Posthum-Saga - Teil 1: Der Hammer des Donnergottes (Hörspiel nach Erzählungen von Peter Wayand und Kurt Nikolaus)